Was ist SiSa?

Was ist SiSa?
Silvanische Sagen ist eine Jugend- und Einsteigercon, welche für 14 bis 25-Jährige ausgelegt ist. Diese Conreihe will besonders die neue Larp Generation auf Großcons wie das Drachenfest oder das ConQuest of Mythodea vorbereiten. Jeder ist dazu eingeladen neue Charakterkonzepte zu testen und sich auszuprobieren. Silvanische Sagen ist eine Veranstaltungsreihe von der Organisation Waldritter Südwest e.V.
Silvanische Sagen ist die Fortsetzung von Silvanische Wälder. Die Geschehnisse, die sich in den  Silvanische Wälder zugetragen haben, sind zwar relevant für die weiterführende Geschichte, jedoch ist es für Einsteiger verständlich gestaltet und es gibt immer Punkte in der Geschichte um nachzufragen, was vorgefallen ist.

Die Con spielt in Silvanien, welches einst ein riesiges Königreich war. Jedoch wurde es durch eine dämonische Macht verstört und über Jahrhunderte hinweg wuchsen über die Ruinen viele Bäume und Sträucher, sodass ein weitreichender Wald entstand. Die Waldritter sind die Wächter des Waldes und die Druiden kümmern sich um das Gleichgewicht. Doch wurde das Gleichgewicht über vier Jahre hinweg gestört, da sich Dämon Erretus aus seinem Gefängnis befreite und immer mehr Macht gewann. Dieser ist jedoch wieder eingesperrt und nun heißt es Silvanien wieder aufzubauen. Hilf mit und forme Silvanien nach deinen Ideen – gestallte eine ganze Sage!

Was ist überhaupt Larp?
LARP ist eine Abkürzung und steht für die Anfangsbuchstaben von Live-Action-Role-Play, zu Deutsch Live-Rollenspiel. Jeder kennt es und hat Rollenspiele auch gemacht. Schon im Kindesalter fängt es an. Das Vater-Mutter-Kind-Spiel ist wohl das einfachste und hat auch einen wichtigen pädagogischen Aspekt. Später in der Schule oder in der Ausbildung – zum Beispiel beim Militär oder als Manager – gelten Rollenspiele als unverzichtbare Methoden zur Übungen neuer Verhaltensmuster.

Doch es wird auch gerne als Hobby genutzt. Es gibt Pen & Paper, Computer-Rollenspiele, Schreib-Rollenspiele und auch das Live-Rollenspiel. Alle dieser Formen des Rollenspiels haben etwas gemeinsam – die Menschen versetzten sich in fiktive Charaktere hinein.

Nun gut, was ist jetzt aber Live-Rollenspiel? LARP ist wie ein Improvisationstheater ohne Zuschauer. Anders als andere Rollenspiele, spielt sich LARP nicht im Kopf, sondern in der realen Welt ab. Es gibt kein Publikum und der Ausgang der Geschichte ist nicht vorhersehbar. 

Aber es gibt einen groben Handlungsstrang, den Plot, welcher von der SL (Spielleitung) geschrieben und geleitet wird. Dafür stehen ihnen die NSCs (Nicht-Spieler-Charaktere) zu Verfügung, man kann zu ihnen auch Statisten sagen. Sie kennen den Plot und springen in Rollen ein, welche die SL brauchen um die SCs (Spielercharaktere), die Spieler, möglichst gut durch die Geschichte zu leiten und das Ganze ein wenig mit Leben zu füllen  – sei es ein immer wiederkehrender Bösewicht, verseuchte Dorfbewohner oder ein Bote mit wichtigen Hinweisen.

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